MARIA MELCHIOR: GRUNDSATZREFERAT AN DER ESCAP 2017 KONFERENZ ZU SOZIALER UNGLEICHHEIT

Aufwachsen in Armut: Eine Risikovolle Transition

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Maria Melchior (Paris, France).

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Ungleichheit und der Entwicklung von psychischen Problemen? "Ja, das ist sehr wahrscheinlich." Kommen Misshandlung, Vernachlässigung, unausgewogene Ernährung, soziale Isolation und schwere psychische Probleme häufiger vor, wenn jemand aus einer niedrigen sozioökonomischen Klasse stammt? "Ja, mit Sicherheit." Sind die Symptome schon im Kleinkindesalter sichtbar? "Oh, ja. Und man kann dann schon vorhersehen, dass diese Kinder als junge Erwachsene Verhaltens- und Drogenprobleme aufweisen."
Drei bejahende Antworten sowie eine deutliche Botschaft von Maria Melchior, Mitglied eines bedeutenden Forscherteams Pariser Universitäten im Bereich Sozialepidemiologie und Hauptreferentin an der ESCAP 2017 Konferenz zum Thema Soziale Ungleichheiten und die psychische Gesundheit von Kindern.
Lesen Sie das Interview und erfahren Sie Maria Melchiors Ansichten zum Thema soziale Ungleichheit.

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